Komplettausgabe von Alan Moore & Melinda Gebbie-Moore · Überformat · 3 Bände im Schuber · Hardcover · 4c · insgesamt 264 Seiten
Das neue große Werk von Alan Moore!
Lost Girls ist eine anspruchsvolle, fantasievolle, erotische Graphic Novel, die die sexuellen Abenteuer von drei der bekanntesten weiblichen Figuren des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts beschreibt: Alice aus ALICE IM WUNDERLAND, Dorothy Gale aus DER ZAUBERER VON OZ und Wendy Darling aus PETER PAN. Sie treffen sich als Erwachsene 1913 in einem österreichischen Hotel und erzählen sich ihre erotischen Abenteuer und Träume. Historische Ereignisse wie das Attentat auf Erzherzog Franz Ferdinand werden ebenso in die Erzählung eingewoben wie pornografische Literatur und Kunst dieser Zeit. Jedes Kapitel wird in dem Stil eines anderen Künstlers der Epoche präsentiert, darunter Oscar Wilde, Aubrey Beardsley, Alfons Mucha und Egon Schiele.
Cross Cult präsentiert eine sorgfältig übersetzte deutsche Ausgabe, die in Größe und Aufmachung der extrem aufwändig produzierten US-Ausgabe entsprechen wird.
Moore sagte zur ungewöhnlichen Thematik des Werkes in einem Interview mit „Science Fiction Weekly“: „Uns (Moore und Gebbie) erschien Sex, als Genre, in der Literatur leider sehr unterrepräsentiert. Für alle anderen Gebiete menschlicher Erfahrungen - selbst so exotische wie Detektiv, Astronaut oder Cowboy - entstanden komplette, eigene Literaturgattungen. Währenddessen ist das einzige Genre, in dem Sex abgehandelt wird, ein verrufenes, schmieriges, unter-dem-Tresen-Genre ohne jeden Qualitäts-Standard: Die Pornoindustrie - eine Art Bollywood für hippe, schmutzige Hässlichkeit.“
Ausgezeichnet als: Eine der „10 besten Graphic Novels“ bei Amazon.com, eines der „25 besten Bücher des Jahres“ von Village Voice und als eine der „besten Graphic Novels des Jahres“ von den Publishers Weekly Kritikern.
Moore sagte zur ungewöhnlichen Thematik des Werkes in einem Interview mit "Science Fiction Weekly": "Uns (Moore und Gebbie) erschien Sex, als Genre, in der Literatur leider sehr unterrepräsentiert. Für alle anderen Gebiete menschlicher Erfahrungen - selbst so exotische wie Detektiv, Astronaut oder Cowboy - entstanden komplette, eigene Literaturgattungen. Währenddessen ist das einzige Genre, in dem Sex abgehandelt wird, ein verrufenes, schmieriges, unter-dem-Tresen-Genre ohne jeden Qualitäts-Standard: Die Pornoindustrie - eine Art Bollywood für hippe, schmutzige Hässlichkeit."
Einige Stimmen zur Originalausgabe:
"Als Fingerübung, um die bestehenden Grenzen des Mediums Comic auszutesten, ist "Lost Girls" bemerkenswert, so gut wie alles, was Moore bislang in seiner Karriere geschaffen hat. [...] Wie auch immer man es nennen möchte, niemals zuvor gab es in dieser Welt etwas Vergleichbares, und ich bin sehr zufrieden, dass jemand mit Moores Fähigkeiten tatsächlich diese Art Comic für Erwachsene geschrieben hat."
Neil Gaiman
"Lost Girls" hat für die erotische Literatur die selbe Bedeutung, wie Moores Klassiker "Watchmen" 1987 für das Superhelden-Genre. Beide sprengen die Grenzen des jeweiligen Genres mit formaler Präzision; beide reflektieren sich und ihre Wirkungsweise durch "Bücher im Buch" und, was am wichtigsten ist, beide sind Quantensprünge großartigen Schreibens mit konzentriert gestalteter, perfekt passender Bebilderung."
Richard Gehr, The Village Voice „Alan Moore ist der beste Comicautor der Welt. Nun erscheint auf Deutsch LOST GIRLS, ein bewusst als Pornografie konzipierter Prachtband.“
Andreas Platthaus, F.A.Z.
„LOST GIRLS, das neue Werk des Dichters und Anarchisten unter den Comicautoren, schenkt der Pornografie eine neue Bildersprache.“ Welt am Sonntag, Brigitte Helbling
„Mit dem kühlen anatomischen Turnübungssex moderner Pornos hat LOST GIRLS wenig zu tun, auch nicht mit den verschwitzten Altmänner-Sexfantasien eines Houellebecq.(...)Moores Arbeiten zeichnen sich durch ihre Schichten und Doppelschichten, durch Synchronizität und Symmetrie aus.“ Lutz Göllner, ZITTY 11/08
„Ein sinnlicher wie berauschender Comic“ Sebastian Gehrmann, Frankfurter Rundschau
„Moore nutzt den historischen Hintergrund virtuos: Das Herandämmern des Ersten Weltkriegs, der Beginn des Modernismus fließen in sein Werk ein, die Premiere von Igor Strawinskis "Le sacre du printemps" an der Pariser Oper, Arbeiten von Oscar Wilde und Egon Schiele. (...)Mores Pornografie, von Melinda Gebbie in kunstvolle Bilder umgesetzt, ist in vielerlei Hinsicht außergewöhnlich, Moore verschmilzt Pornografie mit Realität , Philosophie, Psychologie und Kunst.“ Jörg Böckem, Kulturspiegel 5/08
„Der künstlerische Anspruch ist nicht zu übersehen. Schwere Bände in Leinen und im Schuber, prachtvoll bibliophil ausgestattet, geradezu schwelgerisch dekoriert das Hotel Himmelgarten, eine Art sexuelles Zauberberg-Refugium in pastellig-buntem Jugendstil. Immer wieder auch Zitate aus bildender Kunst (von Beardsley über Mucha bis zu Schiele) und Literatur (von Oscar Wilder bis zu Thomas Mann).“ Rupert Koppold, Stuttgarter Zeitung
„Für Alice Schwarzer ist es der Inbegriff weiblicher Unterdrückung, doch die junge Generation der „neuen Feministinnen“ sieht das anders: Pornografie dürfe nicht tabu sein, sondern müsse endlich der menschlichen Würde – namentlich der Würde der Frau - gerecht werden. Diesen Ansatz teilt auch Alan Moore, einer der wichtigsten Comic-Künstler weltweit, dessen Werke wie „From Hell“ und „V wie Vendetta“ auch von Hollywood verfilmt wurden. 17 Jahre lang hat Moore mit seiner Frau Melinda Gebbie an einem Erotik-Comic gearbeitet, der genau diesem Anspruch gerecht werden soll.“ Raimund Meisenberger, Passauer neue Presse
„Alan Moore ist der Altmeister des Comics, Kenner der Szene sagen, er sei für das Genre so wichtig wie Bob Dylan für die Rockmusik. In den 80ern belebte er den Comic neu, schuf mit "V wie Vendetta" oder "Die Liga der außergewöhnlichen Gentlemen" moderne Klassiker. Jetzt erscheint LOST GIRLS – nach langem Gezeter der Moralapostel. Denn der Comic, der in einem österreichischen Hotel im Schatten des Ersten Weltkriegs spielt, zeigt drei weltberühmte Kinderbuchfiguren in eindeutigen Szenen: Alice aus "Alice im Wunderland", Wendy aus "Peter Pan" und Dorothy aus "Der Zauberer von Oz" treffen dort aufeinander und erleben ihre sexuelle Erfüllung.“ WDR 5 Scala
„Jedes Bild ist ein Kunstwerk. Erotisch, erregend.“ BILD
„Ein anspruchsvoller Comic-Porno, der Fantastisches mit Frivolem kreuzt.“ George Howahl, Westdeutsche Allgemeine Zeitung
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