Seine Darstellung des Michael Corleone in »Der Pate« hat den Superstar Al Pacino 1972 weltberühmt gemacht, für seine Leistung in »Der Duft der Frauen« hat er 1992 den Oscar bekommen. Der privat ausgesprochen zurückgezogen lebende Schauspieler hat den renommierten Journalisten Lawrence Grobel auserkoren und ihm gestattet, über mehrere Jahre hinweg Gespräche zu führen und aufzuzeichnen.
Die im vorliegenden Band versammelten Interviews werden durch viele Privataufnahmen ergänzt, und bilden nicht nur eine Retrospektive auf Pacinos schauspielerisches Schaffen, sondern ermöglichen auch einen einzigartigen Blick auf seine Persönlichkeit. Das Buch
Jedes Gespräch wird ungeschnitten dargeboten, fast die Hälfte des Materials ist bisher unveröffentlicht. Der Gesprächsband ist ebenso faszinierend für Liebhaber von Klatsch und Tratsch wie für Filmfans – eine Offenbarung und fast schon ein Pacino-Memoir. Die Interviews werden ergänzt durch einige bisher unveröffentlichte Privatfotos. Wer ist Al Pacino? Gleicht er privat mehr dem kühlen, berechnenden Mafiaboss Michael Corleone in »Der Pate« oder dem wilden, romantischen Bankräuber Sonny Wortzik in »Hundstage«? Es gibt wenige Schauspieler, die den Figuren, die sie vor der Kamera spielen, eine solche Tiefe verleihen können wie Al Pacino. Als herausragender Charakterdarsteller des zeitgenössischen amerikanischen Films und Theaters ist er für seine hochgradig präzise Schauspielkunst bekannt. Der Sohn sizilianischer Einwanderer hat sich neben der Schauspielschule mit verschiedensten Jobs über Wasser gehalten, bis er schließlich mit Francis Ford Coppolas »Der Pate« 1972 den Durchbruch in Hollywood schaffte.
Während er sich vor der Kamera völlig fallen lässt, lebt der Filmstar privat sehr zurückgezogen und empfindet den Wirbel um seine Person als Last. Für Interviews steht er kaum zur Verfügung. Lawrence Grobel, der renommierte Journalist, der auch schon Marlon Brando für die Jubiläumsausgabe zum 25. Geburtstag des Playboy interviewen durfte, wurde von Al Pacino auserkoren. Er hat den großen Schauspieler seit 1979 begleitet und ihn mehrmals zu ausführlichen Gesprächen getroffen. Die enge Freundschaft, die sich über die Jahre zwischen ihnen entwickelt hat, bildet die Grundlage für die offenen Gespräche in diesem Band. Grobel dringt mit jedem Treffen in tiefere Schichten von Pacinos Persönlichkeit vor und zeichnet die Stationen seines schauspielerischen Schaffens nach. Damit bietet er nicht nur eine komplette Retrospektive von Pacinos Arbeit, sondern auch einen einzigartigen Blick auf seine Persönlichkeit: seine Beziehungen zu Frauen, seine Ambitionen, seine Erfolge, sein Leid.
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